Haushaltsrede 2018 gehalten am 25.01.2018

Fraktion der Freien Wähler

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ebert,

sehr geehrter Herr Wiesner.

 

Unser ganz besonderer Dank gilt Ihnen Herr Wiesner für das ausführliche und übersichtliche Zahlenwerk 2018 sodass es auch für „Nichtprofis“ nachvollziehbar ist.

Wie in den vergangenen Jahren wurde der HH- Plan vom Gemeinderat in einer Klausurtagung sehr intensiv vorberaten und verschiedene Anregungen diskutiert.

Die Freien Wähler werden dem HH-Plan 2018 so zustimmen.

Das Amtsblatt "Burladingen - IN" ist unser amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Burladingen mit Stadtteilen. Persönliche Meinungen haben im amtlichen Teil nichts verloren.
Wir von den Freien Wähler können die Sympathien unseres Bürgermeisters zur AFD nicht mittragen.

Stellungnahme des Albbündnis zu den Vorfällen in Burladingen

Es ist das richtige Zeichen in der Öffentlichkeit, dass die Bürgerinnen und Bürger von Burladingen sich solidarisch mit den Kinobetreibern Doris und Ludwig Schülzle zeigen. In der Presse, nicht nur lokal im Zollernalbkreis, sondern über die Landkreisgrenzen hinaus, ist Burladingen als Ort, der rechtem Druck nachgibt, dargestellt worden. Doch die Einwohner von Burladingen haben sich das nicht gefallen lassen. Vereine, Politik und Institutionen vor Ort riefen zum friedlichen Protest gegen diese Art und Weise von Beleidigungen und Sachbeschädigung auf. Und dies mit deutlichem Erfolg, ca. 200 Besucher/innen aus nah und fern kamen am Wochenende zum verzögerten Kino-Start von „Elser – Er hätte die Welt verändert“.

Verabschiedung und Vereidigung:
Die letzte Sitzung des Burladinger Gemeinderates vor der Sommerpause war die konstituierende des Gremiums.

Acht Gemeinderäte schieden aus und wurden von Bürgermeister Harry Ebert mit einem Weingeschenk verabschiedet. Danach legten alle Mitglieder des gewählten Gemeinderates den Amtseid ab. Die Ausscheidenden waren Christian Heinzelmann, Frank Löffler, Hannelore Maier, Thomas Maier, Dieter Arnold, Walter Glaser, Gerhard Lehmann und Wolfgang Pfister. Insgesamt brachten sie es auf 101 Jahre in der Kommunalpolitik, an 105 Sitzungen hätten sie teilgenommen, zog Harry Ebert eine beeindruckende Bilanz. Das Durchschnittsalter sei auf fünfzig Jahre angestiegen und es seien auch fünfzig Jahre Altersunterschied, die das älteste und das jüngste Mitglied voneinander trennen, referierte der Stadtchef.

Sie alle gehen für die Freien Wähler bei der Kommunalwahl im Mai ins Rennen. Neu auf der Liste sind für die Kernstadt Barbara Schumann (in der ersten Reihe zweite von rechts) und Manuel Hipp (sitzend, ganz rechts). Für Hausen Angela Wuhrer (stehend, zweite von links) und in Ringingen Beate Christeleit (stehend, vierte von rechts). Es fehlen Gabriele Amann und Thorsten Knör, die bei der Nachnominierung nicht anwesend sein konnten.

 

Die Nachnominierung war erfolgreich. Die Freien Wähler der Stadt Burladingen bieten insgesamt 19 Kandidaten für die Kommunalwahl auf. Fünf davon zogen gestern noch nach. Gleichwohl klaffen Lücken.

Es sei "brutal schwer gewesen", Kandidaten zu finden - so klagte der Fraktionssprecher der Freien Wähler, Alexander Schülzle, gestern gegenüber den Bewerbern, die eben doch bereit waren, sich für ein Amt als Burladinger Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Die Politikverdrossenheit, bedauerte Schülzle, werde größer, die Bereitschaft, sich einzubringen geringer. (Eine Ansicht, die man landauf, landab so aber auch von zahlreichen anderen Kommunalpolitikern jeglicher Couleur hören konnte.) Umso mehr dankte Schülzle den Anwesenden, die eine Kandidatur riskieren wollen.

Für den Anschluss der Gauselfinger an die Datenautobahn wollen die Freien Wähler im Stadtrat jetzt richtig Gas geben: Notfalls, so FW-Sprecher Alexander Schülzle, müsse dass dann ohne Zuschüsse komplett aus dem Stadtsäckel finanziert werden. Seine Fraktion bat die Stadtverwaltung in der Gemeinderatssitzung, noch einmal alle Möglichkeiten zu prüfen. Obwohl die Rohre unterirdisch alle verlegt sind, hat der größte Burladinger Teilort als einziger noch keine Aussicht auf Anschluss an die DSL-Technik.

Einen Überblick vom aktuellen Baufortschritts der Turn- und Festhalle in Stetten u.H. haben sich die Mitglieder der Freien Wähler verschafft. Ortsvorsteher Hans Locher führte durch die Baustelle und erklärte detailliert, welcher Schaden beim Hochwasser 2013 entstanden war. "Es ist schon einiges gemacht, doch es gibt auch noch viel zu tun!" Dennoch ist man in Stetten u.H. zuversichtlich, dass im Mai die Baustelle mit der neuen Schließanlage abgeschlossen ist und danach der Sport- und Festbetrieb in der sanierten Halle wieder in gewohnter Manier stattfinden kann.